Promotionsprogramme im Wissenschaftsschwerpunkt MMM

Was sind strukturierte Promotionsprogramme?

Strukturierte Promotions­programme zeichnen sich durch ein thematisch fokussiertes Forschungs­programm sowie ein ergänzendes Studien­programm aus. In der Regel sind mindestens fünf Hochschul­lehrende an einem solchen Promotions­programm beteiligt. Jeweils zehn bis fünfzehn Promovierende bilden eine Kohorte und durchlaufen die Promotions­phase gemeinsam. Das begleitende Studien­programm vermittelt ihnen Fach- und Methoden­kenntnisse und bereitet die Promovierenden auf eine Karriere innerhalb und außerhalb der Wissenschaft vor.

EASE Integriertes Graduiertenkolleg

Das EASE Integrierte Graduierten­kolleg bietet den Promovierenden im Sonder­forschungs­bereich EASE (Everyday Activity Science & Engineering) die Möglichkeit, im Rahmen einer qualitativ hochwertigen Ausbildung Schlüssel­kompetenzen und Experten­wissen zu erwerben. Mit seinen Maßnahmen und Aktivitäten stellt das EASE Integrierte Graduierten­kolleg sicher, dass die Promovierenden am Anfang ihrer Karriere beruflich und persönlich bestmöglich unterstützt werden. Das Qualifizierungs­programm umfasst themen­bezogene Seminare und Workshops sowie eine jährliche Fall School.

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Graduiertenkolleg Empowering Digital Media

Das Graduiertenkolleg Empowering Digital Media wird von der Klaus Tschira Stiftung gefördert. Es hat zum Ziel, die Rolle der Digitalen Medien in der Digitalen Revolution zu untersuchen und Methoden und Artefakte zu gestalten, zu implementieren und zu evaluieren, die einen Beitrag dazu leisten, Menschen in ihrem Leben nachhaltig zu unterstützen und eine positive Wirkung auf die Gesellschaft zu entfalten. Das Programm ist 2017 gestartet.

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Anerkennung und Förderung von Promotionsprogrammen

Universitätsinterne Anerkennung von Promotionsprogrammen

Seit Februar 2020 besteht an der Universität Bremen die Möglichkeit, strukturierte Promotions­­programme durch die Forschungs­kommission des Akademischen Senats anerkennen zu lassen. Der zu diesem Zweck formulierte Antrags­leitfaden mit Mindest­standards macht transparent, was an der Universität Bremen als strukturiertes Promotions­programm gilt und welche Anforderungen an die durchführenden Hochschul­lehrenden gestellt werden.

Die universitäts­interne Anerkennung von Promotions­programmen dient der Stärkung von Verbunda­nträgen und internationalen Kooperationen, dem Austausch von Best-Practice-Beispielen zwischen den Programmen, der Qualitäts­sicherung sowie der zusätzlichen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf fachlicher Ebene.

Finanzielle Förderung von Promotionsprogrammen

Strukturierte Promotions­programme werden von verschiedenen Drittmittel­gebern gefördert. Die Förderprogramme von Stiftungen und Forschungs­organisationen sind dabei meist themen­spezifisch.

Die Deutsche Forschungs­gemeinschaft (DFG) und die Europäische Kommission (EC) haben jedoch themenoffene Förderlinien speziell für Promotions­programme. Die DFG etwa fördert Promotionsprogramme als (internationale/ integrierte) Graduiertenkollegs, die EC als Doctoral Networks im Rahmen ihrer Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA).

Von Drittmittel­gebern finanzierte Promotions­programme werden universitäts­intern automatisch, d.h. ohne Antrag, als strukturierte Promotions­programme anerkannt.

Einrichtung neuer strukturierter Promotionsprogramme

In ihrer Strategie 2018-2028 hat sich die Universität Bremen zum Ziel gesetzt, weitere strukturierte Promotions­programme zu initiieren, um ihre Attraktivität für internationale Master­studierende und Promovierende zu erhöhen, aber auch Karrierewege im außer­universitären Bereich vorzubereiten.

Die Minds, Media, Machines Integrierte Graduiertenschule (MMMIGS) berät und unterstützt die Mitglieder des Wissenschafts-schwerpunktes bei der Konzeptionierung neuer strukturierter Promotionsprogramme, bei der Beantragung der universitätsinternen Anerkennung ihrer bestehenden oder neuen strukturierten Promotionsprogramme und gegebenenfalls bei der Bewerbung um Fördermittel.

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